Arbeitgeber brechen Verhandlungen am Nachmittag ohne neuen Termin ab

Stillstand: Auch nach der vierten Verhandlungsrunde – diesmal in Präsenz – verhindert ver.di eine Einigung in der laufenden Tarifauseinandersetzung über den Manteltarifvertrag. Die Tarifkommission des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) ist angesichts dieser Entwicklung fassungslos.

 

Nach zwei Wochen Warnstreiks und Gewerkschaftskundgebungen in mehreren Kreisen und bei unterschiedlichen WBO-Mitgliedsunternehmen erhebt ver.di in der vierten Verhandlungsrunde absolut überzogene Forderungen zur bezahlten Schichtzeit. „ver.di fordert eine quasi Durchbezahlung der Schichtzeit, ein solcher Abschluss würde das ,Aus‘ für viele mittelständische Unternehmen bedeuten“, schlussfolgert WBO-Verhandlungsführer Horst Windeisen. „Das treibt viele WBO-Mitgliedsbetriebe in den Ruin!“

 

In der Manteltarifrunde geht es um die Weiterentwicklung des Arbeitsrahmens für das private Omnibusgewerbe. Betroffen sind mehr als 400 mittelständische Busunternehmen in Baden-Württemberg mit mehr als 9.000 Fahrerinnen und Fahrern.

 

„Es ist bedauerlich, dass die Gewerkschaft hier so unrealistische Forderungen in den Raum stellt. Die Arbeitgeber sind zu einer Annäherung bereit gewesen – ver.di hat das aber durch absolut absurde Forderungen konterkariert. Auf dieser Basis ist keine Gesprächsgrundlage gegeben“, resümiert die stellvertretende WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg. „So ergeben weitere Gespräche keinen Sinn.“

 

Der WBO bleibt dran.

 

 

Ulrike Schäfer

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