„Busunternehmen jetzt retten“ – dieses Motto gilt trotz der von Land und Bund verabschiedeten Konjunkturpakete weiter. Leider. Die Bustouristik taucht im neuen Konjunkturpaketes des Bundes nicht auf.

Zweiter Aktionstag am 17. Juni in Berlin

 

„Busunternehmen jetzt retten“ – dieses Motto gilt trotz der von Land und Bund verabschiedeten Konjunkturpakete weiter. Leider. „Wir sind schockiert und enttäuscht“, so das Fazit von Klaus Sedelmeier, Vorsitzender des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) auf die Vorstellung des neuen Konjunkturpaketes des Bundes hin. „Wir haben die Bustouristik im neuen Programm vergeblich gesucht“, ergänzt WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber.

 

Zur Erinnerung: Seit 16. März stehen die Reisebusse in Baden-Württemberg, sind die privaten Busunternehmen faktisch mit einem Tätigkeitsverbot belegt. Zwar hat das Land Baden-Württemberg als erstes und bislang einziges Bundelang Gelder für die Busbranche beschlossen (40 Millionen Euro für die Bustouristik, 200 Millionen Euro für den ÖPNV). „Doch aufgrund des Bundes-Konjunkturprogrammes wird nun eine Harmonisierung der Programme angestrebt“, so Dr. Weber, „das heißt, die Soforthilfen verzögern sich.“ Was per se schon schlimm genug ist. „Für viele der privaten mittelständischen Unternehmen ist es schon fünf nach zwölf“, betont er. Die Gelder müssten sehr schnell auf den Konten landen.

 

Aus Sicht des Verbandes ist das Konjunkturprogramm aus Berlin für die Bustouristik völlig unzulänglich ist. Ausschließlich die Vorhaltekosten der Fahrzeuge müssten als Basis für die Soforthilfen zu Grunde gelegt werden. „Alles andere ergibt keinen Sinn“, betont Busunternehmer und WBO-Vorsitzender Klaus Sedelmeier.

 

Ein weiterer Punkt, der dem WBO schwer im Magen liegt: Das Busreiseverbot ist in Baden-Württemberg zum 15. Juni aufgehoben. Doch ein verbindliches Konzept, unter welchen Voraussetzungen die Reisebusse wieder rollen können liegt noch immer nicht vor. „Wir haben unseren Vorschlag vor Wochen eingereicht“, so Geschäftsführer Dr. Weber. „Die Landesregierung ist am Zug.“

 

Die Not unter den Mitgliedern sei groß, der Unmut steigere sich täglich. Deshalb folgt der WBO dem Aufruf des Bundesverbandes bdo, der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) sowie dem Internationalen Bustouristik Verband (RDA) zu einer weiteren Demonstration: In Berlin sollen am 17. Juni 1.000 Busse auf die Misere der Branche
aufmerksam machen. Lautstark.

 

Der WBO bleibt dran.

 

Pressemitteilung "Corona: Konjunkturpaket der Bundesregierung für Busbranche absolut unzureichend"

 

Ulrike Schäfer

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