1.000 Reisebusse haben in Berlin am 17. Juni lautstark auf die desaströse Situation der Reisebusbranche aufmerksam gemacht.

1.000 Reisebusse haben in Berlin am Mittwoch lautstark auf die desaströse Situation der Reisebusbranche aufmerksam gemacht. Mit dabei waren 40 Busunternehmen mit 48 Bussen aus Baden-Württemberg. „Wir stecken in der größten Krise, welche diese Branche je durchzustehen hatte“, betont Klaus Sedelmeier, Vorsitzender des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer, WBO. „Für viele meiner Kolleginnen und Kollegen ist es bereits fünf nach zwölf!“ Sedelmeier war in Berlin dabei – wie zuvor am 14. Mai.

 

Und auch am 27. Mai beim WBO-Aktionstag in Stuttgart. Dort hatte Landesverkehrsminister Winfried Hermann die frohe Botschaft des Landes verkündet: Mit 200 Millionen Euro will Baden-Württemberg den ÖPNV unterstützen, 40 Millionen Euro sind zusätzlich ausschließlich für die Bustouristik vorgesehen. In Berlin hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Mittwoch weitere 170 Millionen Euro aus Bundesmitteln nur für die Bustouristik versprochen.

 

„Entscheidend ist jetzt, dass das Geld schnell fließt“, betont WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber, „für etliche der privaten, familiengeführten Busunternehmen steht die gesamte, oft über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Existenz auf dem Spiel.“ Der Verband kämpft weiter. „So lange, bis die Soforthilfen und Unterstützungsgelder endlich auf den Konten der baden-württembergischen Busunternehmen eingehen.“

 

Der WBO bleibt dran.

 

Pressemitteilung "1.000 Busse in Berlin"

 

Ulrike Schäfer

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