Arbeitgeber unterbreiten Gesprächsangebot

Eskalation: Verdi weitet die Warnstreiks in Baden-Württemberg aus. Zahlreiche Verkehre fallen aus – und das in Zeiten, in denen der ÖPNV ohnehin schon schwer unter der anhaltenden Pandemie zu kämpfen hat und auf jeden Fahrgast angewiesen ist. Leidtragende sind ÖPNV-Nutzer, die auf den Bus angewiesen sind.

Zum Hintergrund: Nachdem die vierte Verhandlungsrunde am Samstag ergebnislos abgebrochen worden war, hatte Verdi für Donnerstag großflächig zu Warnstreiks und Kundgebungen aufgerufen.

„Wir bedauern die weiteren Streikaktionen von Verdi“, betont die stellvertretende Geschäftsführerin des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO), Yvonne Hüneburg. „Diese schaden vor allem den Fahrgästen – und die können ja nun so gar nichts für die überzogenen Verdi-Forderungen.“

Nichtsdestotrotz hat der WBO der Gewerkschaft gestern ein Gespräch in kleiner Runde angeboten. „Wir sind zuversichtlich, im Rahmen eines persönlichen Treffens eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erreichen“, so Horst Windeisen, Verhandlungsführer des WBO. Denn eine Einigung im Tarifkonflikt sei nur am Verhandlungstisch möglich.

In der Manteltarifrunde geht es um die Weiterentwicklung des Arbeitsrahmens für das private Omnibusgewerbe. Betroffen sind mehr als 400 mittelständische Busunternehmen in Baden-Württemberg mit mehr als 9.000 Fahrerinnen und Fahrern.

Der WBO bleibt dran.

 

 

Ulrike Schäfer

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