Mit der landesweiten Aktion „Schulbus-Check“ unterstützt der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) zusammen mit den Prüforganisationen DEKRA und TÜV SÜD zum elften Mal in Folge die gemeinsamen Bemühungen um Verkehrssicherheit.

Omnibusse sind unverändert das sicherste Straßenverkehrsmittel und kommen somit der „Vision Zero“ (Reduktion der Verkehrstoten auf Null) am Nächsten. Davon profitieren vor allem Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus in die Schule fahren: Nach den Ferien wechseln landesweit ca. 93.000 Kinder in die weiterführenden Schulen – viele von ihnen fahren erstmals mit dem Bus zur Schule.

 

Das technische Sicherheitsnetz bei Omnibussen ist in Deutschland eng gestrickt, deutlich enger als beim Pkw. Zusätzlich zu einer jährlichen Hauptuntersuchung (HU), die beim Pkw in der Regel alle zwei Jahre erfolgt, kommt alle drei Monate (!) eine sog. Sicherheitsprüfung (SP) hinzu. Der freiwillige Schulbus-Check setzt nochmal einen drauf und fokussiert auf weitere Themen, die der Gesetzgeber nicht zur Überprüfung vorschreibt, die aber für eine sichere Schülerbeförderung sinnvoll sind.

 

Neben Prüfkriterien wie Bremsen, Reifen, Einklemmsicherung der Türen, Lichtanlagen, Motorraum, Unterboden der Fahrzeuge sowie Achsen und Lenkung werden insbesondere die Haltegriffe in Kinderhöhe, ggf. Schulbusschilder oder auch zusätzliche Blinkleuchten sowie spezielle Spiegel für die Rundumsicht des Fahrpersonals inspiziert. Darüber hinaus unterziehen die Prüfingenieure von TÜV SÜD und DEKRA auch die im freigestellten Schülerverkehr eingesetzten Kleinbusse den Prüfinhalten des Checks.

 

„Bei den am Schulbus-Check teilnehmenden Busunternehmen merken wir, dass die Sicherheit an vorderster Stelle steht“, so Bernd Wagner, Leiter des Qualitätsmanagement Fahrzeugprüfwesen bei der DEKRA. „Die Busse, die wir bisher im Rahmen der Aktion überprüft haben, waren in der Regel mängelfrei, technisch top und damit sicher“, so sein vorläufiges Fazit.

Christian Egger von TÜV SÜD ergänzt: „Durch die, zeitlich engen Untersuchungsintervalle für Kraftomnibusse in Deutschland, können technische Mängel schon frühzeitig erkannt werden, um diese als Unfallursache zu verhindern.“

 

Beide Ingenieure sind sich einig, dass in den jetzt schon verbauten und kommenden Fahrzeugassistenzsystemen ein weiteres Potenzial steckt, das Fahrpersonal zu entlasten und das ohnehin geringe Unfallrisiko weiter zu senken.

 

„Die Unfallzahlen legen nahe, dass die Vision Zero als erstes beim Bus Wirklichkeit werden kann“, meint Dr. Witgar Weber, Geschäftsführer des WBO. Der Verband vertritt die Interessen von mehr als 300 privaten, meist familiengeführten Busunternehmen im Land. „Wir haben den Schulbus-Check vor elf Jahren ins Leben gerufen, um die hohe Sicherheit beim Bus ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken“, so Weber. „Er ist ein weiterer Baustein, mit dem die Busbranche ihrer großen Verantwortung für die Fahrgäste gerecht wird – insbesondere den Jüngsten unter ihnen.“

 

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Ulrike Schäfer

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