Das Land Baden-Württemberg setzt sich für einen ökologischen und sicheren ÖPNV ein. Die privaten Busunternehmen tragen ihren Teil dazu bei. Ein Beispiel ist das Busunternehmen Knisel aus Stuttgart.

Verkehrsminister Winfried Hermann beeindruckt: „So stellen wir uns Linienbusse vor“

 

Das Land Baden-Württemberg setzt sich für einen ökologischen und sicheren ÖPNV ein. Die privaten Busunternehmen tragen ihren Teil dazu bei. Ein Beispiel ist das Busunternehmen Knisel aus Stuttgart. In dessen Fuhrpark finden sich unter anderem Mild-Hybrid-Linienbusse der Daimlertochter Evobus – ausgestattet mit den neuesten Abbiegeassistenzsystemen für bestmögliche Sicherheit im Straßenverkehr besonders für Fußgänger und Radfahrer. Um aufzuzeigen, wie das System funktioniert, hat der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer, WBO, Verkehrsminister Winfried Hermann zum Praxistest nach Remseck eingeladen.

 

„Die privaten baden-württembergischen Busunternehmen werden ihrer Verantwortung für einen sicheren und ökologischen ÖPNV gerecht“, betonte WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber, „das wollen wir aufzeigen.“ Busunternehmer Matthias Knisel ist denn auch zu Recht stolz auf seine neuen mild-hybriden Citaro-Linienbusse mit umfangreicher Sonderausstattung, aus welcher das Abbiege-Assistenz-System hervorsticht. Was der Praxistest mit der ADFC-Landesvorsitzenden Gudrun Zühkle als Testradfahrerin eindrucksvoll bewies.

Verkehrsminister Winfried Hermann zeigte sich zufrieden: „Das Land Baden-Württemberg wird seiner Rolle als Vorreiter eines modernen ÖPNV gerecht. Die Busförderung, die wir auf 25 Millionen Euro aufgestockt haben, trägt Früchte, wie das heutige Beispiel zeigt.“ Die Knisel-Busse haben von der Busförderung 2019 des Landes sowie der Bundesförderung 2020 für den Abbiegeassistenten profitiert. Damit der ÖPNV in Baden-Württemberg flächendeckend weiterentwickelt und modernisiert werden kann, hat das Verkehrsministerium die ÖPNV-Zukunftskommission ins Leben gerufen. „Wir wollen den ÖPNV bis 2030 ausbauen und neu denken“, so Minister Hermann. „Ziel ist eine neue Mobilitätskultur.“

 

Weiterhin erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann: „Das Land hat mit dem Projekt,  Feldversuch zur Erprobung von 500 Lastkraftwagen mit Abbiegeassistenten in Baden-Württemberg‘ im Jahr 2018 erstmals in Deutschland gemeinsam mit dem Verband Spedition und Logistik Abbiegeassistenten für Lastkraftwagen gefördert und verschieden Abbiegeassistenzsysteme untersucht. Damit ist es gelungen, Systeme für die Nachrüstung bei Lastkraftwagen zu etablieren zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern.“

 

„In Baden-Württemberg werden mit diesem Feldversuch zum ersten Mal in Deutschland verschiedene Abbiegeassistenten im Realbetrieb untersucht. Dadurch können notwendige Informationen für die Speditionen und für den Gesetzgeber erarbeitet werden, damit der Abbiegeassistent auf deutschen Straßen zur Normalität wird“, so der Minister weiter.

Dass dazu engagierte private Busunternehmen wie Knisel Bus + Reisen GmbH & Co. KG beitragen, der im VVS unterwegs ist, wurde bei der Vorführung deutlich.

 

Das anschließende Fachgespräch im Remsecker Rathaus beleuchtete, welche Rolle Linienbusse bei der Verkehrswende spielen werden. Zentrales Thema war hierbei die Finanzierung emissionsfreier Antriebe, bei der eine Kostenexplosion befürchtet wird, da durch EU-Vorgaben neu zu beschaffender Fahrzeuge ab August 2021 eine verbindliche Quote vorgeschrieben sein wird. Minister Hermann ist überzeugt: „Aufgrund des Klimawandels führt kein Weg an emissionsfreien Antrieben vorbei. Deren Wirtschaftlichkeit wird früher erreicht sein, als wir uns heute vorstellen können.“ Bis dahin ist jedoch staatliche Förderung unerlässlich.

 

Pressemitteilung "Abbiegeassistenzsystem im Linienbus besteht Praxistest"

Ulrike Schäfer

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